Choreographer Dwight Rhoden about "The Great Gatsby Ballet. Copyright: The Great Gatsby Ballet

Dwight Rhoden: “Gatsby is eternal”

Choreographer Dwight Rhoden transformed F. Scott Fitzgeralds glamorous world of “The Great Gatsby” into a piece for ballet. Before that, Rhoden worked with artists like Patrick Swayze, U2 or Cirque du Soleil. With Kulturschoxx he talks about eternity, his international team and how Baz Luhrmanns movie of the same title influenced him. 

Die Macht der Selbstinszenierung

Bin ich schön? Bin ich erfolgreich? Bin ich besonders? Darauf eine Antwort zu finden, war bisher unmöglich. Bis die sozialen Medien objektive Kriterien entwickelten und damit die Selbstinszenierung vorantrieben. Portfolio Inc. macht mit “Die Männerspielerin” ein Stück darüber. Das besondere: Das Stück entwickelt sich ständig weiter. 

Anne Imhofs "Angst II". im Hamburger Bahnhof: Irritation im Nebel. copyright: Kulturschoxx/Susanne Gietl

Anne Imhofs Angst II: Irritation im Nebel

Die Bahnhofshalle riecht nach künstlichem Nebel.  Menschen mit offenen Mündern starren ins Leere. Sie alle geben denselben Ton wieder, aber es ist kein Gesang, es ist mehr ein Mantra. Ein Mann filmt. Über mir schwebt eine Drohne. Beim Gedanken über meine Zukunft fürchte ich mich ein wenig.

Bei "Tanz im August" schreibend mitzuhalten ist schwer,deshalb gab es mehr Facebook- und Instagramposts als Blogbeiträge. Und eine Filmkritik. Tanz im August allgemein. Copyright: Kulturschoxx/Susanne Giet

Rückblick: August 2016

Der Moment, bevor das Lachen zum Gegacker wird ist mein Lieblingsmoment. Und der Moment, in dem der Mensch zu fliegen beginnt. “Tanz im August” feiert all diese Schönheiten des Lebens. Da schreibend mitzuhalten ist schwer, deshalb gab es diesen Monat mehr Facebook- und Instagramposts als Blogbeiträge. Und eine Filmkritik. Und dann bekam Kulturschoxx Schluckauf. 

Ein Hauch von Zauber liegt bei Wang Ramirez in der Luft. Andere Performer beeindrucken bei "Tanz im August" durch nackte Tatsachen. . Displacement. Copyright: Kulturschoxx/Susanne Gietl

Tanz im August 2016: Nackte Tatsachen

Zwei Tänzer fliegen aufeinander zu. In der Mitte tanzt ein Mädchen vor einem weißen Ballon. Als würde sie mit dem Mond tanzen. Wenn Wang Ramirez Hip Hop, Ballett und Kampfkunst miteinander verweben, hat das etwas Zauberhaftes. Andere Performer beeindrucken bei “Tanz im August” durch nackte Tatsachen.

In seinem erfrischend skurrilen und zeitlosen Filmdebut hat Richard Ayoade ein gutes Händchen für Situationskomik.. Submarine-copyright-Koolfilm

Submarine: Bittersüße Leichtigkeit

Ein Film wie ein warmer Sommerregen. Mit seinem erfrischend skurrilen und zeitlosen Spieldebüt “Submarine” (2010) beweist Richard Ayoade ein gutes Händchen für Situationskomik und liefert ganz nebenbei noch den schönsten Soundtrack des Sommers ab. 

Ein guter Auftakt für ein Festival, das die Grenzen unseres Denkens sprengt. JUCK-Tanz-im-August-copyright-Kulturschoxx-Susanne-Gietl

Tanz im August 2016: Spiegelungen

“Oh I’m just a girl, all pretty and petite so don’t let me have any rights” sang Gwen Stefani 1995, 2016 sind es JUCK, die tanzend das heutige Frauenbild in Frage stellen. Ein guter Auftakt für das Tanz im August-Festival, das die Grenzen unseres Denkens sprengt.

Tanz im August 2016: Hermaphroditer Bühnenpunk. MDSLX-copyright-Tanz-Im-August-abfotografiert-von-Kulturschoxx-Susanne-Gietl

Tanz im August 2016: Hermaphroditer Bühnenpunk?

Enge Leopardenjeans, ein nackter knochiger Rücken und tonnenweise Haarspray auf blondierten Haaren. Silvia Calderoni sprüht sich in ihre Genderperformance “MDLSX”, Middlesex. Man könnte sagen, dass es hermaphroditer Bühnenpunk ist, aber Calderoni gehört keinem Geschlecht, sondern nur ihr selbst. Und das beweist sie eindrucksvoll.