Magazine

Auf der Berlinale 2017 hatte ich die Möglichkeit, mit dem Regisseur Martin Provost darüber zu sprechen, warum er sich als Feminist bezeichnet. Das Resultat: Eine Seite Martin Provost im MISSY MAGAZINE.

Interviews im MISSY MAGAZINE

Mai 2017 Martin Provost “Ein Kuss von Beatrice”

Sechs Mal im Jahr flattert eine Mail in mein Postkästchen. Das MISSY MAGAZINE sucht dann wieder Musik- und Filmkritiker. Ich bin seit 2013 dabei. Außerdem hat mich die IN München letztes Jahr eingeladen, wieder “Meine Platte” vorzustellen. Als großer Suede-Fan war das Thema für mich klar. Meine erste Plattenliebe: Suedes “Coming Up”.

Filmkritiken auf MISSY ONLINE

Dezember 2016: Samuel Schwarz, Julian M. Grünthal: “POLDER” (verlinkt)

Der kanadische Science-Fiction-Schriftsteller John Clute definierte „Polder“ als „eine Enklave verdichteter Wirklichkeit, die durch magische Grenzen von der umgebenden Welt getrennt ist“. Die vorliegende filmische Version hebt diese Grenzen auf. Das klingt größenwahnsinnig, funktioniert aber erstaunlich gut.

Mai 2016: Laura Lackmann: “Mängelexemplar” (verlinkt)

Karo nervt! Im Baumarkt schiebt sie mit Haut-doch-alle-ab-Laune den Einkaufswagen durch den Gang, beleidigt ein weinendes Kind mit „Das Brüll“ und fängt dann vor Selbstmitleid an zu heulen. Karo (Claudia Eisinger) hat ein Problem: nämlich sich.

 

Filmkritiken im MISSY MAGAZINE

01/17: Marie Kreutzer: “Was hat uns bloß so ruiniert?” (verlinkt)

„Warst du nicht fett und rosig? Warst du nicht glücklich? Was hat dich bloß so ruiniert?“ sangen „Die Sterne“ 1996. Heute sind sie damit immer noch verdammt aktuell. Marie Kreutzers Generationenkomödie macht aus dem dich ein uns. Ein uns, das drei Hipster-Paaren gilt. Sie sind Mitte 30, leben in einem Wiener Szeneviertel und könnten genauso gut auch in Berlin oder Hamburg wohnen. “Was hat uns bloß so ruiniert ist ein Film wie ein Sterne-Song: Leicht konsumierbar und doch tiefgründig.

03/16: Peggy Guggenheim: “Ein Leben für die Kunst” (verlinkt)

Dass Künstler eigen sind, ist kein Geheimnis. Dass auch Kunstsammler eigen sind, zeigt der Blick auf Peggy Guggenheims Leben. „Peggy Guggenheim – Ein Leben für die Kunst“ erzählt chronologisch vom aufregenden Werdegang der Tochter eines Industriellen zur anerkannten Kunst-Ikone.

01/16: Florian Gallenberger: “Colonia Dignidad” (verlinkt)

Harry Potter hat Emma Watson schon längst hinter sich gelassen, aber ihre Schauspielleistung als Lena steckt in „Colonia Dignidad“ in den Kinderschuhen, auch Daniel Brühl liefert nur eine solide Performance ab.

04/15: Joachim Trier: “Louder Than Bombs” (verlinkt)

Kriegsfotografin Isabelle Reed (Isabelle Huppert) führt ein zwiespältiges Leben zwischen Kindern und Karriere. Isabelle liegt verletzt im Bett. Conrad (Devin Druid), ihr jüngster Sohn, überreicht ihr ein Bild, auf dem sie in der Luft schwebt. Ein fremder Mann greift sie auf dem Papier mit einer Waffe an.

03/15: Andrew Haigh: “45 Years” (verlinkt)

Seit fast 45 Jahren teilen sich Kate (Charlotte Rampling) und Geoff (Tom Courtenay) ihr Leben. Geoffs Jugendliebe Katya verunglückte vor 50 Jahren tödlich. Kurz vor dem
Hochzeitsjubiläum taucht sie als Leiche im ewigen Eis auf. Der Fund die Liebe des kinderlosen Ehepaars auf die Probe.

04/14: Ronit und Shlomi Elkabetz: “Get – Der Prozess der Viviane Amsalem” (verlinkt)

“Was Gott verbunden hat, dass soll der Mensch nicht trennen.” Während die kirchliche Trauung in Deutschland eher ein (un-)modisches Acessoire ist, ist es in Israel ohne Glaube nicht möglich zu heiraten.

02/14: Martin Provost: “Violette” (verlinkt)

Abtreibung war verboten. Auch gleichgeschlechtliche Liebe. Über ihre Sexualität durften Frauen in den l940er-Jahren erst recht nicht schreiben. Violette Leduc tat es doch, mit Leidenschaft.

02/14: Yann Gonzalez: “Begegnungen nach Mitternacht” (verlinkt)

Ein Stöhnen in der blauschwarzen Nacht. Ali küsst das Hausmädchen Udo, die Hand von Udo gleitet in Matthias` Hose. Matthias erwacht. Nach drei Minuten Film. Regisseur Yann Gonzalez scheint es in seinem Langfilmdebüt eilig zu haben, zum Punkt zu kommen.

04/13: Sacha Polak: “Hemel” (verlinkt)

Hemel, übersetzt ,,Himmel”, Anfang 20, lebt ihr Leben mit Haut und Haar. Sex dient ihr nur zur Lustbefriedigung, dabei geht sie bis über ihre körperlichen Grenzen. Sie achtet weder auf sich noch auf andere, provoziert gerne…

 

Musikkritiken

03/15: Robyn & La Bagatelle Magique: Minialbum “Love is Free” im MISSY MAGAZINE (verlinkt)

Vergiss es! Dein Arsch gehört mir! Robyn & La Bagatelle Magiques Minialbum “Love is free” ist dafür gemacht, Ärsche zu bewegen und die Party ins Hier und Jetzt zu verlegen.

06/15: Meine Platte über Suede: “Coming Up” im IN München (verlinkt)

Ein assoziativer Essay über schrägen melancholischen Wohnzimmerpop.