Interviews mit Stil

Gerne interviewe ich spannende Persönlichkeiten aus der Unterhaltungs- und Kulturbranche. Ein paar Videointerviews habe ich auch geführt. Die Videos habe ich selbst geschnitten.

Jürgen Domian – Der mit dem Tod tanzt (web.de)

Bevor sich Domian aus der Öffentlichkeit verabschiedet, zieht er in „Domian – Interview mit dem Tod“ filmisch Bilanz.

Ridley Scott über den Dreh von „Der Marsianer“ (web.de)

„Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ punktet mit realitätsnaher Nasa-Technik und Liebe zum wissenschaftlichen Detail. Dabei konnte Ridley Scott eigentlich nie etwas mit Naturwissenschaften und Mathematik anfangen, wie der Regisseur im Interview erzählt.

Mich interessieren Geschichten, keine Skandale

Im Boulevardjournalimus gibt es mindestens zwei Wege. Ich mag die leisen Zwischentöne. Während viele den Skandal suchen, gehe ich den umgekehrten Weg und lasse den Interviewten einfach seine ganz eigene Geschichte erzählen, die viel spannender ist als so mancher vermuten mag… 


Tilo Prückner über gefährliche und lustige Missgeschicke am Set (BZ AM SONNTAG

Die „Rentnercops“ gehen in die zweite Staffel. B.Z. traf Kommissar Edwin Bremer alias Tilo Prückner (77) und der plauderte über wilde Stunts und das ein oder andere lustige Erlebnis am Set.

„Ich muss nichts bereuen, weil jeder Fehler richtig war“ (Katrin Sass, BZ AM SONNTAG)

Katzen haben sieben Leben, heißt es. Schauspielerin Katrin Sass (62) hat mindestens zwei. Eines schenkte Sass dem Alkohol, bis sie sich 1998 entschied, abstinent zu leben.

„Ich habe die Angst davor verloren, was in Clubs passiert“ (Jannis Niewöhner, BZ AM SONNTAG)

Die Thrillerserie „Beat“ hat Eigenschaften wie das Berghain: dunkel, geheimnisvoll und voll mit ohrenbetäubenden Technoklängen. Nur gruseliger und brutaler. Mittendrin ist Jannis Niewöhner, der den impulsiven Clubpromoter Beat spielt. „Die Rolle bietet viel Stoff, um in die Extreme zu gehen“, so Niewöhner zur BZ AM SONNTAG. „Da hatte ich total Lust drauf.“ Um sich in die Rolle des rast- und ruhelosen Beat einzufühlen, musste der 26-Jährige tief graben…

Ich im Interview mit Hannes Niewöhner über die Serie „Beat“. Foto: Ralf Günther @bildknipser













Der englische Rabbi, der Berlin im Herzen trägt (Rabbi Wolff, BZ)

Alter ist eine Frage der Einstellung. Denn trotz seiner 91 Jahre hat Rabbi Willi Wolff, der noch bis vor drei Jahren in Mecklenburg-Vorpommern praktizierte, noch viel vor.

Eins, zwei drei... und schon findet wieder die Berlinale statt... oder das Münchner Filmfest. Eine gute Gelegenheit, um namhafte Regisseure und Schauspieler für eine gute Kulturgeschichte zu treffen.

Im Auftrag von Planet Interview traf ich Bjarne Mädel, Charlotte Rosa von Praunheim und Oliver Polak. Die Interviews kann man hier lesen:

„Ich nehme Komik genauso ernst“
(Bjarne Mädel, Schwäbische Zeitung)

Bjarne Mädel („Der Tatortreiniger“, „Stromberg“) ist vor allem für seine Rollen als liebenswerter Sonderling bekannt. In „24 Wochen“ zeigt er seine ernste Seite. Eine werdende Mutter und ein werdender Vater müssen im Anne Zohra Berrascheds Drama entscheiden, ob sie ihr behindertes Kind zur Welt bringen.

„Man muss kein Leben wie im Film führen“
(Charlotte Rampling, Stuttgarter Nachrichten)

Auch, wenn Charlotte Rampling nicht den Oscar für ihre gefühlvolle Darstellung in „45 Years“ gewonnen hat, war es für mich ein besonderes Erlebnis, sie zu treffen. Denn was ist schon ein Oscar wert? Es geht um den Mensch, der dahintersteckt.

„Die Brutalität findet im Kopf des Zuschauers statt.“
(Rosa von Praunheim, Augsburger Allgemeine Zeitung)

Als Kind wurde der Boxchampion Andreas Marquart von seiner Mutter missbraucht und von seinem Vater misshandelt, als junger Erwachsener war er nicht mehr Opfer, sondern Zuhälter. Ich hatte Angst, bevor ich mir Rosa von Praunheims Kinofilm „Härte“ ansah, danach hatte ich nur einen Wunsch: Mit Rosa von Praunheim zu sprechen. Gesagt, getan.

„OK, dann spiele ich Hitler“
(Oliver Polak, Berliner Zeitung)

Über Juden macht man keine Witze. Als Jude auch nicht? Oliver Polak, der mit den Bühnenprogammen „Jud süß-sauer“ und „Ich darf das, ich bin Jude“ gesellschaftskritische Comedy macht, präsentierte 2014 nicht nur sein neuestes Bühnenprogramm „krankes Schwein“, sondern auch sein Burnout-Buch „der jüdische Patient“.

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