Kritiken und Festivalberichte

Ich bin vielseitig interessiert und schreibe gerne über Kino, Theater, Musik und Tanz. Natürlich auch Kritiken.

Filmkritik

Franziska Meyer Price: „Berlin, Berlin“ (web.de)

Im TV war „Berlin, Berlin“ mit Felicitas Woll in der Hauptrolle ein Riesenerfolg. Keine Überraschung also, dass die Geschichte nun auch noch ins Kino kommt. Gelungen ist das aber leider nicht: Die Handlung ist abstrus, die Dialoge platt und die Gags weder intelligent noch lustig.

Samuel Schwarz, Julian M. Grünthal: „POLDER“ (MISSY MAGAZIN ONLINE)

Der kanadische Science-Fiction-Schriftsteller John Clute definierte „Polder“ als „eine Enklave verdichteter Wirklichkeit, die durch magische Grenzen von der umgebenden Welt getrennt ist“. Die vorliegende filmische Version hebt diese Grenzen auf. Das klingt größenwahnsinnig, funktioniert aber erstaunlich gut.

Laura Lackmann: „Mängelexemplar“

Karo nervt! Im Baumarkt schiebt sie mit Haut-doch-alle-ab-Laune den Einkaufswagen durch den Gang, beleidigt ein weinendes Kind mit „Das Brüll“ und fängt dann vor Selbstmitleid an zu heulen. Karo (Claudia Eisinger) hat ein Problem: nämlich sich.

Tanzkritik

Für das Projekt „Tanzschreiber“ hatte ich die Möglichkeit, drei Monate lang Kritiken über Tanzperformances zu schreiben.

„Quo vadis, Körper?“

In den Sophiensaelen hinterfragt Martin Nachbar in „This Thing I am“ die Wirkung von Cyborg-Technologie auf körpereigene Systeme.

„Tanz der Erinnerungen“

In der HALLE TANZBÜHNE BERLIN brillieren die cie. toula limnaios und die cia. gira dança mit einer Gemeinschaftsproduktion.

„Zwischen Kopf und Bauch“

Die Doppelvorstellung von Anna Aristarkhovas „Obnimashki“ und Maria Walsers „What A Thought Is Not“ im Ballhaus Ost hinterfragt Körperlichkeiten und Begrifflichkeiten.

„In die Fremde“

Nadja Raszewski setzt sich in “Arriving on Set” mit dem Thema Ankunft und Fremde auseinander. 

Festivalberichterstattung

Berichterstattung über die „Feminist Film Week“

Die Mainstream-Filmindustrie ist vor allem eins: Malestream, weiß, cisnormativ. Besonders hinter der Kamera finden Männer die höchste Anerkennung. Karin Fornander, Begründerin der Berlin Feminist Film Week, weiß, dass es auch anders geht, und zeigt beginnend am internationalen Frauentag, eine Woche lang nur Filme von Frauen. Ein Interview über den Sinn einer Frauenquote, Feminismus und das Programm der Berlin Feminist Film Week.

Berichterstattung über das „Heroines of Sound“-Festival

Das Festival „Heroines of Sound“ stellt zum zweiten Mal Pionierinnen der elektronischen Musik und Frauen der aktuellen Musikszene im Radialsystem in Berlin vor. Ich habe mich beim Festival umgeschaut.

Anne La Berge macht aus einer Querflöte einen Synthesizer und erzählt auch noch Geschichten mit ihr. Auf dem „Heroines of Sound“-Festival präsentierte sie ihre Klangperformance „Utter“. Ich habe mich mit ihr darüber unterhalten, wie man eine Querflöte so verfremden kann, dass man mit ihr eine Geschichte erzählen kann.

Berichterstattung über PURPLE – Internationales Tanzfestival für junges Publikum

Zauberhafter Auftakt des PURPLE-Tanzfestivals

Mit viel „Hocus Pocus“ eröffnet das vierte PURPLE-Tanzfestival in den Uferstudios. Die Cie Philippe Saire verzaubert Kinder wie Erwachsene gleichermaßen.

Ganz wie Du willst: Workshop für Lehrer*innen

Auch dieses Jahr lud PURPLE Lehrer*innen zum gemeinsamen Tanzworkshop ein. Gemeinsam mit Tanz-und Videokünstlerin Jo Parkes lernten sie, wie man Schüler*innen in einfachen Übungen Tanz nahebringt. Einige Lehrer*innen waren auch schon letztes Jahr dabei.

„Soon Swoon“ – Besuch einer Parallelwelt

Schwarze Bühnen sind nichts für Claire Parsons Co. Sie mögen es bunt. Bereits 2018 waren sie mit dem fantasievollen Stück „And Then“ bei PURPLE zu Gast, bei „Soon Swoon“ zeigt die Kompagnie erneut viel Spielfreude. Sie jonglieren, tanzen und zaubern sogar ein bisschen.

Sie möchten mehr über meine anderen Leistungen wissen? Hier gehts zu meinen Interviews. und hier gehts zu meinen Hörproben.