Vorfreude 2016:
Die Kulturtermine III

Tanz im August und das pop.kultur-Festival gestalten bis Anfang September das imaginäre Sommerloch bunter, aber das ist noch längst nicht alles.

September.
Im September bevölkern super bekannte Bands wie Radiohead, Kings of Leon und New Order beim Lollapalooza Festival die Bühnen, ab 13. September liegt der Fokus auf bildender Kunst.

Kunstfreunde treffen sich auf der Berlin Art Week und auf der Kunstmesse Positions. Dort wird Kunst unabhängig von Qualität und Aktualität angeboten und so wird ein Besuch auf der Positions ein bisschen wie das Öffnen einer Wundertüte.

(10 bis 11. September: Lollapalooza Festival, Positions: 15. – 18. September, 13. – 18. September Berlin Art Week)

Oktober.
Der Oktober ist der Europäische Monat der Fotografie. Historischer und zeitgenössischer Fotografie findet sich an den unterschiedlichsten Kulturorten in Berlin und in Potsdam. Wer danach Lust bekommen hat, selbst auf den Auslöser zu drücken: Hobbyfotografen dürfen sich wie jedes Jahr Berlin leuchtet und das Festival of Lights dick in den Kalender schreiben.

Ja und dann gibt es noch die Möglichkeit, eine Art kleine re:publica zu besuchen. Allerdings nicht in Berlin, sondern in München. Beim Zündfunk Netzkongress sprach Jean Peters, ein Verfechter des zivilen Ungehorsams über Intelexit – ein Aussteigerprogramm für Geheimdienstmitarbeiter. Wer dieses Jahr wohl auf der Bühne stehen wird?

Für Netz- und Theateraffine findet alle sechs Monate 24h Theater Berlin in der Brotfabrik statt. Innerhalb von 24 Stunden werden vier Kurzstücke geschrieben, inszeniert, geprobt und aufgeführt. Zeitgleich lässt sich das Spektakel auf Facebook und Twitter verfolgen.

(Europäischer Monat der Fotografie; 1.-31. Oktober, Berlin leuchtet: 2. bis 18. Oktober, Festival of Lights: 9 bis 18. Oktober. Zündfunk Netzkongress: 14. und 15. Oktober, 28./29. Oktober: 24h Theater)

November/Dezember.
Wer sich keine Weltreise leisten kann, der besucht einfach das Around the World in 14 Films-Festival. Benh Zeitlins Oscarkandidat “Beasts of the Southern Wild” flimmerte dort schon über die Leinwand.

Französisches Kino hat in der kalten Jahreszeit auch seinen festen Platz. Die Französische Filmwoche hat schon so manchen Filmstar in die Stadt gelockt.

(Around the World in 14 Films: 28. November – 17. Dezember, No Limits Festival, Französische Filmwoche: 30. November bis 7. Dezember)

Das Jahr ist also längst nicht zu Ende, sondern hat noch viel zu bieten.
Viel Spaß im Kino, Theater, bei Tanzveranstaltungen, im Netz oder sonstwo.

Eure Susanne

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